WBG Brandenburg schafft mehr Überblick im Heizungskeller
Genossenschaftliche Verantwortung trifft auf datenbasierte Optimierung
Die Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG (WBG) ist der größte Anbieter von Mietwohnraum in Brandenburg. Zum Jahresende 2025 bewirtschaftete die Genossenschaft 7.337 Wohnungen sowie Gemeinschaftsanlagen, Gewerbeeinheiten und Stellplätze. Sie verfolgt das Ziel, ihre Mitglieder mit gutem, sicherem und sozial verantwortlichem Wohnraum zu versorgen. Gerade vor diesem Hintergrund spielt ein wirtschaftlich stabiler und verlässlicher Heizungsbetrieb eine wichtige Rolle: Effiziente Anlagen helfen, Kosten im Griff zu behalten, Versorgungssicherheit zu stärken und den Bestand zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Im Portfolio kommen unterschiedliche Heizsysteme zum Einsatz, darunter Fernwärme, Gaskessel und Gasetagenheizungen. Rund 5.300 Wohnungen sind durch Fernwärme versorgt, die seit Anfang 2025 zum großen Teil auf Abwärme aus der Abfallbehandlungsanlage in Premnitz basiert. Digitalisierung hat in der Genossenschaft seit Jahren einen festen Stellenwert, etwa durch datenbasierte Ansätze bei energetischen Projekten, Photovoltaikvorhaben und Maßnahmen zur Verringerung von CO₂-Emissionen. Für Christian Heublein, den Technischen Vorstand der WBG, gehört dieser Weg klar zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens: „Das Thema Digitalisierung haben wir schon seit einigen Jahren auf der Agenda und gehen unsere anstehenden Digitalisierungsprojekte kontinuierlich an.“

Digitale Transparenz für bezahlbares Wohnen
Vor der Einführung des digitalen Heizungskellers von Immoconn fehlten der Genossenschaft transparente und kontinuierliche Daten für eine vorausschauende Überwachung der Heizungsanlagen. „Als Auftraggeber verließen wir uns allein auf die Arbeit der Wartungsfirmen sowie deren Informationsweitergabe. Wir wollten uns aber selbst ein durchgehendes, konsistentes Bild des Anlagenbetriebs machen können“, berichtet Maik Neumann, Projektleiter für Bauprojekte der WBG.
Die manuelle oder punktuelle Erfassung von Heizungsdaten ließ kaum eine umfassende Analyse oder Effizienzsteigerung zu. Lücken bei der Überwachung des Betriebs und der Wartung trieben den Energieverbrauch und die Instandhaltungskosten in die Höhe – Kosten, die letztlich die Mitglieder belasten. „Wir wollten das Verhalten unserer Anlagen im laufenden Betrieb kontinuierlich nachvollziehen und vergleichen können“, so Neumann. Für eine Genossenschaft mit ihrem Anspruch an soziale Verantwortung stand dabei im Vordergrund: Energieverbrauch reduzieren, Instandhaltungskosten senken und mehr Transparenz im Heizungsmanagement schaffen, um die Nebenkosten für die Mitglieder möglichst gering zu halten.

Mehr Kontrolle im Betrieb
Die Genossenschaft suchte deshalb gezielt nach einer Lösung, mit der sie Heizungsdaten laufend erfassen und besser für betriebliche Entscheidungen nutzen kann. Auf Immoconn wurde das Team über eigene Recherchen aufmerksam: „Über das Internet stießen wir auf die innovative Lösung Immoconn. Selbstverständlich holten wir uns auch Rückmeldungen von anderen Wohnungsunternehmen ein“, erläutert Marco Leffs, technischer Angestellter für Heizung, Lüftung und Sanitär der WBG.
Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit Immoconn war vor allem die Möglichkeit, Anlagendaten in Echtzeit sichtbar zu machen, Auffälligkeiten schneller zu erkennen und die Steuerung fundierter zu bewerten. Ebenso wichtig war der Wunsch, die Entscheidung für und wider Fernzugriff auf die Anlagen selbst in der Hand zu haben und die beauftragten Wartungsfirmen künftig enger in die Beobachtung einzelner Stationen einzubinden.
Vor dem Start stimmten sich die Beteiligten eng intern ab. Dabei standen vor allem Investitionskosten, technische Einbindung und Datenschutz im Fokus. Besonders wichtig war die Abstimmung mit der IT-Abteilung, um mögliche Kompatibilitätsfragen frühzeitig auszuräumen. Anschließend haben Marco Leffs und Maik Neumann das Projekt nach Freigabe durch den Vorstand eigenverantwortlich gemeinsam mit Immoconn strukturiert und reibungslos umgesetzt. Bei einem Vor-Ort-Termin besprachen alle Beteiligten mögliche Herausforderungen direkt am Objekt und entwickelten passende Lösungen. Auch die Zusammenarbeit bewertet Christian Heublein klar positiv als partnerschaftlich und professionell.
Konkrete Erkenntnisse und frühe Erfolge
Als besonders prägend erlebte der Technische Vorstand den ersten Zugriff auf die Plattform. Ein Aha-Moment war die sofortige Übersicht über die Heizungsdaten und die Erkenntnis, die Heizungsdaten live und mehrere Stationen praktisch gleichzeitig zu sehen. Genau diese neue Transparenz machte für Christian Heublein den Unterschied: “Statt uns auf Einzelmeldungen oder punktuelle Kontrollen zu verlassen, konnten wir den Anlagenbetrieb erstmals standortübergreifend direkt nachvollziehen und beobachten.
„Kurz nach dem Start identifizierte das Team zudem ein Fehlverhalten an einem Primärmischer. Die Ursache lag in einem defekten Regler. Durch diesen Hinweis ließ sich das Problem früh eingrenzen und voraussichtlich auch die Lebensdauer des Mischers verlängern.”

Weitere Gebäude bereits im Blick
“Im Alltag nutzen wir die Plattform heute vor allem für das Live-Monitoring unserer Heizungsanlagen”, weiß Marco Leffs. So kann das Team Abweichungen, Störungen und drohende Ausfälle schneller erkennen und gezielter reagieren. Gleichzeitig liefern die Daten eine bessere Grundlage, um Regelungsmechanismen zu überprüfen und Effizienzpotenziale im Betrieb aufzudecken, die letztlich die Wohnkosten der Mitglieder senken können.
“Im Alltag nutzen wir die Plattform heute vor allem für das Live-Monitoring unserer Heizungsanlagen”, weiß Marco Leffs. So kann das Team Abweichungen, Störungen und drohende Ausfälle schneller erkennen und gezielter reagieren. Gleichzeitig liefern die Daten eine bessere Grundlage, um Regelungsmechanismen zu überprüfen und Effizienzpotenziale im Betrieb aufzudecken, die letztlich die Wohnkosten der Mitglieder senken können.
Die Ausweitung des Systems auf weitere Objekte hat bereits begonnen: Zusätzliche Fernwärmeerschließungen und die Ausweitung auf weitere Gebäude geht die WBG schrittweise an. Vor allem mit Blick auf zusätzliche Fernwärmeerschließungen gewinnt die datenbasierte Begleitung des Anlagenbetriebs damit weiter an Bedeutung. Immoconn unterstützt die Genossenschaft als technischer Partner auf dem Weg zu einem effizienteren und nachhaltigeren Heizungsmanagement. Maik Neumann richtet den Blick dabei auf den konkreten Nutzen im Alltag: „Automatisierte Datenauswertungen mit Handlungsempfehlungen, um weiter bei der Heizungssteuerung zu optimieren, Erhöhung der Energieeffizienz und nachhaltige CO₂-Reduktion.“ Für eine Genossenschaft bedeutet dies: die Wärmewende sozialverträglich zu gestalten.
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Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH
„Die Lösung von Immoconn hilft uns dabei, unsere Immobilien im Bestand effizienter zu betreiben mit einem klaren Blick auf Daten, Verbrauch und Entwicklungspotenziale.“
Dennis Becken, Geschäftsführer
Dr. Dieter Langen Liegenschaften
„Der Live-Blick in den Heizkeller inklusive Temperaturverläufen, Laufzeiten und Optimierungsvorschlägen war ein echter Wow-Effekt. Bereits in der ersten Phase konnten ineffiziente Betriebszeiten außerhalb der Heizperiode identifiziert und optimiert werden.“
Jakob Langen, Geschäftsführer


Bricks GmbH & Co. KG
„Seit der Installation von Immoconn kann unsere Hausverwaltung bei Mieteranrufen sofort reagieren und im System schnell nachschauen, ob ein Heizungsaufall vorliegt. Durch diesen schnellen Service haben wir eine langfristig zufriedene Mieterschaft.“
Sarah Wannagat, Geschäftsführerin

