kwb Rheingau-Taunus macht dezentralen Heizungsbestand digital steuerbar
Heizungsmanagement für viele verteilte Liegenschaften
Die kwb Rheingau-Taunus GmbH(kwb) ist das kommunale Wohnungsunternehmen im Rheingau-Taunus-Kreis. Gesellschafter sind sämtliche Kommunen des Kreises sowie der Kreis selbst. Das Unternehmen betreut rund 2.600 Wohneinheiten in etwa 320 Liegenschaften in allen Kommunen des Kreises. Der Bestand ist stark dezentral organisiert und umfasst überwiegend kleinere Einzelobjekte. Schwerpunkte liegen in Idstein, Taunusstein und Bad Schwalbach, zugleich ist die kwb auch im Rheingau präsent. Neben der Wohnraumversorgung übernimmt das Unternehmen weitere Aufgaben für seine Gesellschafter, etwa im Schul- und Kindergartenbau, im Stadtumbau sowie bei Baulückenschließungen und neuen Bau- und Sanierungskonzepten. Besonders wichtig ist dabei der soziale Auftrag: Die kwb schafft Wohnraum für Menschen, die auf dem freien Markt oft nur schwer eine Wohnung finden, und begleitet schwierige Hausgemeinschaften auch mit eigenen Sozialarbeitern.
Vor diesem Hintergrund spielt ein verlässlicher und effizienter Anlagenbetrieb eine zentrale Rolle – die Vermeidung von hohen Nebenkosten ist für die kwb ein zentrales Anliegen. Gleichzeitig gewinnt die Digitalisierung von Gebäudeinformationen und Arbeitsprozessen für das Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Vor allem der schnelle Zugriff auf relevante Gebäudedaten gilt intern als wichtiges Zukunftsthema.
Weg vom Reagieren hin zu mehr Steuerbarkeit
Vor der Einführung von Immoconn bestimmte vor allem das Tagesgeschäft das Heizungsmanagement: Das Team griff immer dann ein, wenn konkrete Probleme auftraten, etwa bei Ausfällen während der Heizperiode oder bei Störungen zum Start der kalten Jahreszeit. Eine laufende, systematische Sicht auf die Anlagen fehlte. Daten erfasste das Unternehmen bislang im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Nebenkostenabrechnung und den dafür nötigen Aufbereitungen. Für den technischen Betrieb brachte das nur begrenzten Nutzen.
Die kwb wollte deshalb vor allem eines erreichen: einen energieeffizienten und störungsarmen Betrieb ihrer Heizungsanlagen. Gerade in einem kleinteiligen und räumlich verteilten Bestand schafft eine bessere Übersicht die Grundlage dafür, Probleme früher einzuordnen und den Betrieb verlässlicher zu organisieren.
Große Lösung, kaum Eingriff
Im Auswahlprozess beschäftigte sich die kwb zunächst auch mit anderen Anbietern. Bei Immoconn überzeugte am Ende vor allem der pragmatische Ansatz: Die Lösung greift nur niedrigschwellig in bestehende Heizungsanlagen ein, die Anwendung ist übersichtlich aufgebaut und die Ausstattung der Liegenschaften verlief zügig und sachorientiert. Für ein kommunales Wohnungsunternehmen mit vielen verteilten Standorten war genau diese Kombination aus einfacher Nachrüstung und klarer Struktur entscheidend.

Kartengestützte Übersicht als echter Mehrwert
Die Einführung in den Liegenschaften verlief reibungslos und zuverlässig entlang der getroffenen Absprachen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Immoconn-Team erlebt die kwb als kooperativ. Ein besonders prägender Moment war der erste Zugriff auf die Plattform. Vor allem die kartenbasierte Übersicht über sämtliche Anlagen entsprach genau den Erwartungen des Unternehmens. Für einen dezentralen Bestand mit vielen kleineren Einzelobjekten schafft diese Darstellung einen unmittelbaren praktischen Nutzen, weil technische Zustände standortübergreifend schneller sichtbar werden. Ditmar Joest, Geschäftsführer der kwb Rheingau-Taunus GmbH, bringt den Mehrwert so auf den Punkt: „Mit Immoconn haben wir die Möglichkeit, in Echtzeit jederzeit online einen Einblick in die Performance all unserer Heizungsanlagen zu bekommen, verbunden mit der Möglichkeit, die aggregierten Daten auszuwerten und Optimierungen vorzunehmen.“
Im Alltag nutzt die kwb die Plattform derzeit vor allem für die Anlagenübersicht sowie für die Darstellung von Ausfällen und Störungen. Besonders im Notdienst zeigt sich der spürbare Mehrwert der Lösung. „Bei Notdiensten am Wochenende können Anrufe wegen Störungen dank Immoconn gut nachvollzogen werden“, so Ditmar Joest. Gerade in einem räumlich verteilten Bestand erleichtert das die Einordnung von Meldungen und verbessert die operative Steuerung im laufenden Betrieb.
Vollständige Ausstattung und klare Erwartungen für die nächsten Jahre
Die kwb verbindet mit Immoconn langfristig klare Erwartungen: weniger Kosten, geringere CO₂-Emissionen und eine vorausschauendere Wartung. Das Unternehmen hat die neuen Möglichkeiten bereits genutzt, um auch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern weiterzuentwickeln. „Zusätzlich haben wir neue Wartungsverträge für unsere Wartungsfirmen eingeführt. Die beauftragte Firma wird verpflichtet, sich mindestens wöchentlich über die Onlineplattform ein Bild vom effizienten Betrieb der jeweiligen Anlage zu machen. Zusätzlich führen wir mit allen beauftragten Wartungsfirmen Jahresgespräche über die Anlagenperformance mit dem Ziel, weitere Effizienzgewinne durch bauliche Änderungen der Anlage oder ein anderes Vorgehen zu ermöglichen“, erklärt Ditmar Joest.
Das Feedback der Wartungsfirmen fiel durchweg positiv aus: Alle beauftragten Firmen sehen in dem System einen Mehrwert, den Sie nicht nur genutzt, sondern sogar für sich ausgebaut haben. Teilweise sind sie mit eigenen Anforderungen an Immoconn herangetreten.
Damit zeigt sich der Nutzen der Plattform nicht nur in der technischen Überwachung, sondern auch in klareren Prozessen und einer verbindlicheren Steuerung des Anlagenbetriebs. Das zahlt auf Effizienz und Klimaziele ein und unterstützt zugleich den kommunalen Auftrag, den Bestand verlässlich und wirtschaftlich zu betreiben. Anders als viele andere Bestandshalter steht die kwb dabei nicht mehr am Anfang des Roll-outs. Das Unternehmen hat bereits alle Objekte mit dem System ausgestattet. Immoconn übernimmt damit eine tragende Rolle im Rahmen der Klimastrategie des Unternehmens. Die Zusammenarbeit beschreibt die kwb in drei Worten als angenehm, zuverlässig und fachkundig.
Weitere Erfolgsgeschichten lesen
Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG (WBG)
„Statt uns auf Einzelmeldungen oder punktuelle Kontrollen zu verlassen, können wir den Anlagenbetrieb erstmals standortübergreifend direkt nachvollziehen und beobachten. Kurz nach dem Start identifizierten wir dank Immoconn ein Fehlverhalten an einem Primärmischer.“
Christian Heublein, Technischer Vorstand


Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH
„Die Lösung von Immoconn hilft uns dabei, unsere Immobilien im Bestand effizienter zu betreiben mit einem klaren Blick auf Daten, Verbrauch und Entwicklungspotenziale.“
Dennis Becken, Geschäftsführer
Dr. Dieter Langen Liegenschaften
„Der Live-Blick in den Heizkeller inklusive Temperaturverläufen, Laufzeiten und Optimierungsvorschlägen war ein echter Wow-Effekt. Bereits in der ersten Phase konnten ineffiziente Betriebszeiten außerhalb der Heizperiode identifiziert und optimiert werden.“
Jakob Langen, Geschäftsführer


Bricks GmbH & Co. KG
„Seit der Installation von Immoconn kann unsere Hausverwaltung bei Mieteranrufen sofort reagieren und im System schnell nachschauen, ob ein Heizungsaufall vorliegt. Durch diesen schnellen Service haben wir eine langfristig zufriedene Mieterschaft.“
Sarah Wannagat, Geschäftsführerin


