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Energieeffizienz steigern mit energieeffizienter Heizung

So gelingt die Heizungsoptimierung ohne Sanierung

Die Energieperformance eines Gebäudes entscheidet heute mehr denn je über dessen Zukunft. Denn Gebäude mit schlechter Effizienzbewertung verlieren an Attraktivität – bei Mietern, Investoren und Banken gleichermaßen – und verursachen dabei steigende Betriebskosten. Gerade Immobilienunternehmen stehen damit vor einer Herausforderung, aber auch einer Chance. 

Wer die Energieeffizienz seiner Gebäude steigert, erhöht damit auch den Wert des Bestands. Doch der klassische Bedarfsausweis (s.Infobox) liefert häufig ein verzerrtes Bild: Statische Berechnungen treffen auf dynamische Systeme, deren reales Verhalten im Betrieb deutlich von theoretischen Annahmen abweichen kann. Effizienzpotenziale und versteckte Energieverluste bleiben oft unentdeckt. Erst durch eine datenbasierte Betrachtung – etwa über kontinuierliches Monitoring – lässt sich das tatsächliche Betriebsverhalten erfassen und gezielt verbessern.

Profitieren Sie von reduzierten Energiekosten, einer besseren CO₂-Bilanz und zufriedenen Mietern. Möchten Sie wissen, welches Einsparpotenzial in Ihrer Heizungsanlage steckt? 

Eine besonders wirksame Möglichkeit, um die Energieeffizienz zu steigern, ist die Optimierung der Heizungsanlage. Das digitale Heizungsmonitoring von Immoconn überwacht kontinuierlich Verbrauch und Anlagenzustand. In Verbindung mit den praxisorientierten Handlungsempfehlungen unserer Heizungsbaumeister und der Möglichkeit, die Heizung aus der Ferne zu steuern, entsteht ein effizienter, datenbasierter Ansatz, der ohne Sanierung eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienzklasse ermöglicht. Und so den Weg zu einer nachhaltigeren und wirtschaftlicheren Gebäudebewirtschaftung ebnet. Das steigert gezielt die Energieeffizienz, ohne den Austausch der gesamten Heizung teuer vornehmen zu müssen.

Was sind Energieausweis & Gebäudeeffizienzklassen?

Der Energieausweis bewertet gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Energieeffizienz eines Gebäudes und ist Pflicht bei Neubau, Verkauf, Vermietung oder Sanierung. Er zeigt den Energieaufwand eines Gebäudes und schafft Transparenz für Käufer, Mieter und Investoren.

Arten von Energieausweisen

Es gibt zwei Varianten:

  • Der Bedarfsausweis berechnet den theoretischen Energiebedarf auf Basis der Gebäudehülle und Anlagentechnik, unabhängig vom Nutzerverhalten.
  • Der Verbrauchsausweis nutzt reale Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre und bildet die tatsächliche Nutzung ab. 

Die Gebäudeeffizienzklasse ist Teil des Energieausweises und reicht von A+ (sehr effizient) bis H (sehr ineffizient). Grundlage ist der Energiebedarf oder -verbrauch in kWh pro Quadratmeter und Jahr. Die Einstufung muss in Verkaufs- und Vermietungsanzeigen angegeben werden und zeigt das Einsparpotenzial. Die Gebäudeeffizienz ist zudem ein wichtiges Kriterium für die Bewertung und den Marktwert eines Gebäudes. Sie ist verbesserbar durch Sanierungen oder datenbasierte Betriebsoptimierung der Heizungsanlage, um die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern.

So steigert ein optimierter Heizungsbetrieb die Energieeffizienz

Ein effizienter Anlagenbetrieb beginnt dort, wo Betreiber gezielt die Energieeffizienz steigern – insbesondere durch den optimalen Betrieb einer Heizung. Oft reicht es, bestehende Systeme besser zu verstehen und gezielt zu optimieren. Besonders die Heizungsanlage bietet hierbei großes Potenzial: Eine energieeffiziente Heizung bildet das Herzstück eines nachhaltigen Gebäudebetriebs.

Wichtige Maßnahmen: für Heizungen

  • Monitoring nutzen:  Durch die Erfassung und Analyse von Betriebsdaten werden Verbrauchsmuster sichtbar, um die Energieeffizienz systematisch zu steigern. So können Anlagen gezielt nachgeregelt, Ineffizienzen aufgedeckt und Energieverbräuche dauerhaft reduziert werden.

  • Heizungsregelung optimieren: Eine sauber eingestellte Heizkurve, passende Vorlauftemperaturen und abgestimmte Zeitprogramme ermöglichen einer energieeffizienten Heizung, Wärme genau dann zu erzeugen, wenn Bedarf besteht.

  • Hydraulik ausbalancieren: Ein hydraulischer Abgleich und die richtige Pumpeneinstellung sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Gebäude. Das entlastet den Wärmeerzeuger, senkt Strom- und Heizkosten und erhöht die Anlagenleistung.

  • Warmwasser intelligent steuern: Angepasste Speichertemperaturen, effiziente Zirkulation und ein zeitgesteuerter Betrieb reduzieren Wärmeverluste und sichern gleichzeitig eine zuverlässige Warmwasserversorgung.

  • Gebäudeeffizienz nachhaltig verbessern: Ein optimal eingestellter und überwachter Heizungsbetrieb senkt den realen Energiebedarf spürbar. 

So können Liegenschaftsbetreiber und Immobilienunternehmen auch ohne Sanierung die Effizienzklasse ihrer Gebäude verbessern.

Praxisbeispiel

In einem Immobilienportfolio wurden über zwölf Monate sämtliche Heizungsanlagen digital überwacht und gezielt optimiert. Dabei zeigte sich: Schon kleine Anpassungen an einer bestehenden, aber energieeffizienten Heizung können eine große Wirkung entfalten – vom geringeren Verbrauch bis zur verbesserten Effizienzklasse.

Die Immoconn-Plattform weist für jedes Gebäude das jeweilige Einsparpotenzial in Prozent, Euro, Kilowattstunden und Tonnen CO₂ aus – inklusive der möglichen Verbesserung der Effizienzklasse.

Das Ergebnis: Ein durchschnittliches Einsparpotenzial von 20 Prozent, deutliche CO₂-Reduktionen und z. B. eine Verbesserung von Effizienzklasse E auf D, in Einzelfällen sogar auf Klasse C. Bereits 15 Prozent Einsparung reichen oft für den Sprung in die nächstbessere Klasse.

Immoconn: Energieeffizienz datenbasiert statt theoretisch optimieren

Immoconn setzt auf einen praxisnahen, datenbasierten Ansatz zur Verbesserung der Gebäude-Effizienzklassen und der Energieeffizienz von Heizungen. Herstellerunabhängige Sensorik erfasst kontinuierlich Echtzeitdaten zu Heizung, Warmwasser, Lüftung und Hydraulik. Diese Daten bilden die Grundlage für transparente Energieflüsse und gezielte Optimierungen.

Eine integrierte KI-Technologie unterstützt bei der Analyse, erkennt Muster und Anomalien und liefert präzise Handlungsempfehlungen. Die finale Bewertung und Feinsteuerung bleiben bewusst in der Hand der Fachleute – das sorgt für verlässliche, praxisnahe Ergebnisse.

Der Prozess ist klar strukturiert: In den ersten sechs Wochen werden schnell umsetzbare Quick Wins erzielt – etwa durch Anpassung der Heizkurve, Vorlauftemperatur, Pumpenleistung oder Lüftungszeiten. Anschließend erfolgt eine laufende Feineinstellung, um das Optimum dauerhaft zu halten – inklusive sichtbarer Wirkung auf die Energieeffizienzklasse. So können Eigentümer und Betreiber die Energieeffizienz ihres Gebäudes langfristig steigern.

Fazit

Eine energieeffiziente Heizung ist eine zentrale Stellschraube, um den tatsächlichen Energieverbrauch zu senken und die Energieeffizienz zu steigern. Denn die Heizungsanlage ist meist der größte Energieverbraucher im Gebäude und bietet damit die größten Einsparpotenziale.

Durch gezielte Heizungsoptimierung wie Immoconn reduziert sich der reale Energieverbrauch deutlich. Diese Optimierung wirkt sich direkt auf die Bewertung im Energieverbrauchsausweis aus: Weniger Verbrauch führt zu einer besseren Effizienzklasse, häufig ganz ohne Sanierung. 

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Gebäudeeffizienzklasse?

Eine Gebäudeeffizienzklasse zeigt, wie energieeffizient ein Gebäude ist und wie viel Energie es pro Quadratmeter und Jahr benötigt. Sie basiert auf dem Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und ggf. Lüftung und wird im Energieausweis – auf einer Skala von A+ (sehr gut) bis H (sehr schlecht) – ausgewiesen. Eine energieeffiziente Heizung trägt wesentlich zu einer besseren Effizienzklasse, niedrigeren Kosten und geringeren CO₂-Emissionen sowie einem höheren Wert der Immobilie bei.

Die Gebäudeeffizienzklasse ergibt sich aus dem Energieverbrauch oder -bedarf eines Gebäudes – gemessen in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a). Durch eine effizientere Heizungsregelung und einen optimierten Betrieb sinkt der tatsächliche Verbrauch spürbar. Da sich die Effizienzklasse am Energieverbrauch orientiert, verbessert sich bei einer Reduktion des Heizenergiebedarfs automatisch auch die Einstufung im Energieausweis – häufig schon um eine Klasse, ohne dass eine Sanierung nötig ist.

Heizungsmonitoring macht den Betrieb transparent: Sensoren erfassen dauerhaft Verbräuche, Temperaturen und Laufzeiten. Die gewonnenen Daten zeigen, wo Energie verloren geht oder Anlagen überdimensioniert arbeiten. Auf dieser Basis können Fachleute gezielte Anpassungen vornehmen – etwa an Regelung, Pumpenleistung oder Vorlauftemperatur.

Das Ergebnis: geringerer Energieverbrauch, stabiler Anlagenbetrieb und nachweislich bessere Effizienzwerte im Verbrauchsausweis. Monitoring schafft also nicht nur Transparenz, sondern führt direkt zu messbarer Effizienzsteigerung und verbessert so die Einstufung in der Gebäudeeffizienzklasse.

Heizungsmonitoring ist ein zentraler Hebel, um eine energieeffiziente Heizung zu erreichen und die Energieeffizienz zu steigern. Durch die kontinuierliche Erfassung aller wichtigen Betriebsdaten (z. B. Vor- und Rücklauftemperaturen, Pumpen, Verbräuche) wird der reale Anlagenbetrieb transparent: versteckte Fehl- und Ineffizienzbetriebe werden sichtbar, Optimierungen lassen sich gezielt umsetzen und in kWh, Euro und CO₂ belegen. Durch diesen laufenden Regelkreis werden Einstellungen immer wieder nachgeschärft, sodass sich der tatsächliche Energieverbrauch typischerweise um durchschnittlich 20 % reduzieren lässt. Dies reicht bereits häufig aus, um einen Klassensprung in der Gebäude-Effizienzklasse zu erreichen.

Erste Einsparungen sind meist schon innerhalb der ersten sechs Wochen sichtbar – etwa durch die Korrektur von Heizkurven, Pumpenleistung oder Regelzeiten. Nach einem vollständigen Heizzyklus (rund 12 Monate) zeigt das Monitoring belastbare Ergebnisse:

  • Energieeinsparungen von 10–25 % sind realistisch,
  • was einer Verbrauchsreduktion von 15–40 kWh/m²a entsprechen kann,
  • und oft einen Klassensprung von bis zu zwei Klassen ermöglicht.

Entscheidend ist, dass diese Verbesserungen ohne bauliche Maßnahmen oder Techniktausch erreichbar sind – allein durch datenbasierte Betriebsoptimierung.

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